Samstag, 26. Juli 2025

+++ TELEGRAMM +++ Ein CSD der Superlative....

....heute trafen wir uns mit Lutz und André auf dem Berliner CSD, der unter dem Motto „Nie wieder still !“ stand. Erwartet wurde ein großes Ereignis – und das wurde es auch: Über 80 Wagen rollten durch die Hauptstadt!

Der Umzug sollte ursprünglich um 12:00 Uhr starten und gegen 15:30 Uhr am Großen Stern im Tiergarten enden. Doch leider geriet der Zeitplan dieses Jahr völlig durcheinander. Die ersten Wagen erreichten erst gegen 14:30 Uhr den Nollendorfplatz (hier war auch die Zuschauermenge am größten) – eine deutliche Verspätung, die sich durch den gesamten Umzug zog.

Wie immer war es ein oft sehr lauter und schriller Umzug, bei dem viele Teilnehmende wenig oder gar keine Bekleidung trugen. Die Stimmung war bunt, ausgelassen und lebendig.

Politisch hätte es dieses Jahr aber ruhig deutlich mehr sein dürfen. Leider kamen die politischen Themen unserer Einschätzung nach viel zu kurz. Stattdessen dominierte ein Streit, der viele bewegte: die Entscheidung, in diesem Jahr keine Regenbogenflagge am Bundestag zu hissen. Mehrere Transparente bezogen sich darauf, etwa mit der Aufschrift „Menschenrechte sind kein Zirkuszelt“ oder einer Darstellung des Bundestags als Zirkuszelt auf einem T-Shirt. Darüber wehte natürlich stolz die Regenbogenflagge.

Trotz allem war es ein sehr schöner, friedlicher Tag mit vielen Menschen, die gemeinsam für Vielfalt, Toleranz und Menschenrechte auf die Straße gingen.

Ein CSD, der zeigt: bunt, laut und vielfältig – und trotz kleinerer Schwierigkeiten immer noch ein unvergessliches Ereignis :

Es ist 12.00 Uhr - eigentlich sollte der CSD Umzug schon begonnen haben 



Auch in der Potsdamer Straße ist die Ruhe vor dem Sturm spürbar :







Auch wenn die Wagen noch nicht da sind : Zeit für einen Champagner 




Die ersten Wagen kommen angerauscht :




Viele bunte Wagen von verschiedensten Unternehmen :












Politische Meinungen :









Auch ein schönes Motto :









Mein letztes Bild hat mir allerdings nicht so gut gefallen, denn es gab eine kleine Gegendemonstration. Es wäre schön, wenn wir alle gemeinsam Respekt und Toleranz leben könnten, ohne dass der friedliche Charakter solcher Veranstaltungen gestört wird :






Sonntag, 6. Juli 2025

+++ TELEGRAMM +++ Da lag wirklich Musik in der Luft…..

…an diesem heißen Sommertag öffnete das Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Berlins wohl schönstem Platz, seine Türen für den Tag der offenen Tür. Schon von weiten war die festliche Stimmung zu spüren, denn viele Musikliebhaber strömten neugierigg ins Haus, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die besondere Atmosphäre zu genießen.

Besonders beeindruckend war die Dirigentin Joana Mallwitz, die es verstand, den Musikerinnen und Musikern des Orchesters phantastische Klänge zu entlocken. Es gab  kleine mitreißende Sinfoniekonzerte, die das Publikum immer wieder begeisterten. Manche mussten sogar stehen , weil es so voll war.

Auch zwischen den Konzerten gab es viel zu entdecken: Besucherinnen und Besucher konnten an Führungen teilnehmen, spannende Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen gewinnen und mit Musikerinnen und Musikern ins Gespräch kommen. Es war ein Tag voller Musik, Inspiration und Begeisterung – ein echtes Fest für alle Sinne…:

Noch frühem Vormittag, am Nachmittag war es richtig voll :





Beruhigend ,entspannend und klimatisiert. Hier gefällt es mir :




Ein kurzer Musikeindruck :



Blick von oben in den Großen Saal :





Volles Programm und richtig interessant :





Der Kleine Saal des Konzerthauses :



Draußen ist auch einiges los :




Schiller gefällts ! Ich würde mir mehr Sinfoniekonzerte am Sonntag Vormittag wünschen. Das Interesse ist jedenfalls da :


















Freitag, 20. Juni 2025

+++ TELEGRAMM +++ Auf der Heimreise….

….es geht nun auf den Rückweg – wir haben die 1.000-Kilometer-Marke geknackt und uns dafür mit einem wohlverdienten Eis belohnt. Eigentlich sind 1.000 Kilometer gar nicht so viel, aber mit vollgepacktem Fahrrad fühlt es sich definitiv nach einer echten Leistung an.

Den ganzen Tag radeln wir an der Küste entlang hinab nach Gedser. Unterwegs gibt es wieder zahlreiche alte Windmühlen, Kirchen und wunderschöne Natur zu fotografieren. Wir begegnen Rehen – und dann wird es besonders: Plötzlich stehen sie da, die berühmten Wildpferde von Gedser. Die kleinen Herden grasen friedlich in den Dünen und auf den offenen Wiesen. Es ist faszinierend, diese robusten Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Ihr Anblick vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Ursprünglichkeit, das perfekt zu unserer Reise passt.

Ein perfekter Tag bei perfektem Wetter – besser könnte es kaum sein: 

1000 Kilometer sind erreicht. Wir fahren noch auf der alten Brücke! Gegenüber entsteht die neue :




Die sieht doch schon einmal futuristisch aus:



Jørgens Isbar lädt zum Schlemmen ein :



Jede Ortschaft bietet herrliche Kirchen zu besichtigen:



….und historische Windmühle:




….diese hier  aus 1882 :




Die Gedser Wildpferde sind unheimlich neugierig und geben nur zögerlich den Weg für die Eindringlinge frei :










Herrlich romantisch:



Am Abend laufen wir zur Gedser Remise. Dort stehen neben historischen Loks und Triebwagen der Geldpanzerwagen und das alte Stellwerk aus dem Film „Die Olsenbamde stellt die Weichen“.

Wusstet ihr schon, dass die Olsenbande nun Zuwachs bekommen hat ?















Donnerstag, 19. Juni 2025

+++ TELEGRAMM +++ Radtour von Faxe nach Vordingborg: Wind, Wellen und dänische Lebensart

…wir radeln heute von Faxe über Præstø nach Vordingborg – und der Wind meint es wieder richtig ernst mit uns! Der Gegenwind macht die Strecke zwar anstrengend, aber dafür werden wir mit fantastischen Ausblicken aufs Meer belohnt. In Præstø gönnen wir uns eine gemütliche Kaffeepause und genießen das entspannte Flair am Hafen, bevor es weitergeht.

Die Route führt uns durch grüne Landschaften, vorbei an Feldern und kleinen Wälder und hübschen Schlössern , immer wieder mit Blick auf die glitzernde Ostsee. 

In Vordingborg angekommen, lassen wir den Nachmittag ganz entspannt ausklingen – unternehmen einen Besuch beim Gänseturm und erleben einen Stromausfall im Schwimmbad , egal, so fühlt sich Sommer in Dänemark an…:




Kleine Stadt , großes Herz ! Willkommen in Præstø :




Das Restaurant der Sommers :




Eine Institution und beliebter Treffpunkt der Radfahrer in Præstø ist das „Sweet & Coffee“ :
Ich mit Lakritz Eis….




….und Øyvind mit Bier und Torte :





Viele kleine Schlösser begegnen uns :






Eine Schokoladenmanufaktur bietet hier die besten handgemachten Flødeboller Dänemarks an. 
Wir kaufen zwei Stück dieser kostbaren Raritäten , einen gefüllt mit Moccacreme und einen mit Passionsfrucht , umhüllt mit feinster Schokolade :





Man nennt sie nicht umsonst Øyvindkys :



Vordingborg ist erreicht. Der Gänseturm ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde 1360 von König Valdemar Attertag gebaut. Hoch oben auf dem Turm befindet sich eine goldene Gans :






Mittwoch, 18. Juni 2025

+++ TELEGRAMM +++ Willkommen in Dänemark….

 Kopenhagen empfängt uns mit einer Lebensfreude, die einfach ansteckt – und Radfahren macht hier so viel Spaß wie nirgendwo sonst!

Wir gleiten fast allein über sehr gute Radwege , vorbei an charmanten Leuchttürmen , eindrucksvollen Landkirchen und genießen jede Minute unserer Reise.

Der kräftige Gegenwind am Nachmittag macht die Tour überaus anstrengend, aber auch unvergesslich.

Müde, aber voller Glücksgefühle rollen wir schließlich in Faxe ein.

Dort erwarten uns nicht nur das berühmte Bier, sondern auch die beeindruckenden Kalkgruben – was für ein Erlebnis!

Kopenhagen ist erreicht , wir erleben eine strahlend schöne Einfahrt :




Sightseeingtour durch diese lebenslustige Stadt. Hier kann man sich wohlfühlen:




Hier treffe ich auf die berühmteste Einwohnerin von Kopenhagen :




Der Nyhavn ist DAS Wahrzeichen von Kopenhagen. Dieses Bild darf in keinem Fotoalben fehlen :








Ankunft in Køge. Die Kirche gefällt mir sehr :




….auf Pirsch ist dieser Graureiher : 




Uns begegnen weitere Kirchen….




…und sehenswerte Schlösser :





Rast am Leuchtturm von Stevn :





Der 21 Meter hohe Leuchtturm ist begehbar und ich mach von oben ein Panorama Bild :




Herrlich schön sind diese Fackellilien. Manche nennen sie auch die Raketenblumen :





Ankunft in Faxe. Die kleine Stadt ist bekannt für ihre speziellen Biere :






Aber auch geologisch hat Faxe etwas zu bieten. Von unserem Hotel blickt man auf die gigantischen Kalkgruben :